Nationalpark Hohe Tauern - Fotograf Lois Lammerhuber


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Auf nach Osttirol

Der größte Nationalpark Mitteleuropas vereint imposante Naturlandschaft und bäuerliche Kultur zu einer einzigartigen Geschichte. Es ist die Geschichte eines Jahrmillionen alten Gebirges. Und es ist die Geschichte von Jahrhunderten harter Arbeit, in denen der Mensch zur Entwicklung dieser einzigartigen Naturlandschaft beigetragen hat. <<<--->>>

Die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern ist eine von Menschenhand völlig unberührte Landschaft. In die natürliche Entwicklung dieses gewaltigen Bergmassivs wollte und konnte der Mensch niemals eingreifen und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Hier ist der Mensch nur zu Gast, für wenige Stunden oder Tage, während einer Bergwanderung oder einer mehrtägigen Trekking-Tour.

Dauergast dagegen ist der Mensch in der sogenannten Außenzone. Es ist eine einzigartige Besonderheit des Nationalparks Hohe Tauern, dass er nicht nur unberührte Naturlandschaft beinhaltet, sondern auch durch Menschenhand geprägte Kulturlandschaft. Seit Jahrhunderten leben die Bergbauern in den Hohen Tauern sozusagen auf "zwei Stockwerken". Den Winter verbringen sie in den Tälern. Im Sommer jedoch übersiedelt ein Teil der Familie mit den Tieren auf die Almen, um die Felder im Tal für den Fruchtanbau und die Heugewinnung nützen zu können. Die Almwirtschaft ist ein positives Beispiel für die Beeinflussung der Natur durch den Menschen. Durch die regelmäßige Mahd und die Beweidung der Bergwiesen entwickelten sich neue Tier- und Pflanzenformen. Arnika, Küchenschelle und eine Vielfalt von Orchideenarten finden in der durch bergbäuerliche Arbeit geschaffenen Kulturlandschaft Raum zum Leben.


Nationalpark Hohe Tauern - Fotograf Lois Lammerhuber


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Nationalpark Hohe Tauern - Fotograf Lois Lammerhuber

Die Hohen Tauern sind das Dach von Österreich. Hier ragen die höchsten Berge majestätisch in den Himmel, die größten Gletscherflächen breiten sich aus und die mächtigsten Wasserfälle stürzen über imposante Felswände ins Tal. Bei der Beschreibung dieser Gebirgslandschaft reiht sich ein Superlativ an den anderen. Und trotzdem, oder gerade deswegen, keine Beschreibung kann an das Erlebnis, dieses Gebirge zu durchwandern, auch nur annähernd heranreichen. Denn heute gibt es im Nationalpark Tausende Kilometer markierte Wanderwege, eine Reihe von Lehr- und Erlebniswegen und sowohl Tourismusverband als auch Nationalparkverwaltung bieten geführte Touren im Parkgebiet an.

Von Matrei in Osttirol, dem Beginn des Virgentals bis Prägraten, dem letzen Ort in diesem wildromantischen Tal, gibt es vier kleine, aber feine Campingplätze. Der größte davon, Camping Edengarten, liegt direkt in Matrei. Die anderen drei haben alle weniger als 40 Stellplätze und sind familär geführt. Was Besonderes kann Camping Replerhof in Prägraten bieten: Die Sauna- und Badelandschaft des gleichnamigen 4 Stern-Familien-Wellnesshotels kann auch von den Campinggästen genutzt werden. Prägraten ist überhaupt der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen: gemütlich zu den Umball-Wasserfällen oder zur Wallfahrtskirche Maria Schnee oder herausfordernd zu den Schutzhütten Essener-Rostocker, Clara oder Reichenberger Hütte.

Ist das Wetter mal unbeständig, laden einige der kürzeren Lehrwege mit einer Gehzeit von 1 - 2 Stunden zu einer informativen Wanderung ein. Die längeren Schaupfade erfordern etwas mehr Zeit und Kondition, belohnen den Wanderer aber mit eindrucksvollen Naturerlebnissen. Eine anspruchsvolle Tour voller faszinierender Einblicke ist der Gletscherlehrweg Innergschlöß. Die gigantischen Kräfte der Gletscher formten einst diese Landschaft und hier in den Hohen Tauern sind sie immer noch am Werk. Insgesamt 24 Beobachtungsstellen machen die landschaftsprägende Dynamik der Gletscher verständlich. Der Ausgangspunkt ist das Matreier Tauernhaus. Von dort wandert man in eineinhalb Stunden nach Innergschlöß. Im Talschluss beginnt der Gletscherweg. Die alpine Rundwanderung weist ca. 500m Höhenunterschied auf.

Für Kinder ab 7 Jahren haben sich die Nationalpark-Ranger ganz spezielle Programme einfallen lassen. Im Mittelpunkt steht dabei das spielerische Entdecken und Erforschern der Natur. Es ist den Rangern ganz wichtig, dass die Kinder Spaß dabei haben. Besonders spannend ist der 2-Tages-Kinder-Abenteuer-Treck mit Nachtwanderung, Wildbeobachtung und Übernachtung in alten Stallungen. Eltern sind bei diesem Treck übrigens nicht zugelassen. Umso größer ist die Wiedersehensfreude, wenn die kleinen Spürnasen von ihren großen Entdeckungen und Abenteuern im Nationalpark erzählen.

Nähere Infos: Osttirol Werbung Ges.m.b.H. Albin-Egger-Straße 17 A-9900 Lienz Tel.:+43/4852/65 333, Fax: - 2 e-mail: info@osttirol.com oder unter http://www.osttirol.com .


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Radfahren in Osttirol - Traumhafte Strampelpfade
Die Lienzer und Südtiroler Dolomiten in ihrer ganzen Pracht vom Kärntner Tor bis zu den drei Zinnen - das sieht man von der Terrasse der Hochsteinhütte aus. Diese liegt am gleichnamigen Berg knapp über der Waldgrenze und ist das lohnende Ziel von 5 verschiedenen Mountainbiketouren vom Lienzer Talboden aus. Eine der weniger bekannten Touren führt von Leisach durch schattigen Nadelwald bis zur Sternalm auf 1.500 m. Dort kann man die Tour beenden oder sich für die Weiterfahrt ausrasten. Richtung Osten führt ein Verbindungsweg, der sich an einer Stelle wildromantisch an eine steile Felswand anschmiegt, zur asphaltierten Mautstraße, auf der man in weiteren 20 Minuten die Hochsteinhütte erreicht.

Wer dann noch Kraft hat, kann noch die paar Minuten zum Hochsteinkreuz fahren. Eher zu empfehlen sind jedoch die Brettljause auf der Hütte und ein ausgiebiger Rundblick auf die verschiedenen Gebirgsgruppen. Zurück ins Tal hat man zwei Möglichkeiten, die angenehme Variante Asphaltstraße oder die aufregende über den Russenweg-Trail. "Einer der aufregensten Trails der gesamten Alpen", meint dazu der Münchner Bike-Experte Gunnar Diepenbruck. Er hat die 45 Strecken rund um Lienz vermessen, fotografiert und getestet. Die ersten neuen Strecken werden noch vor der heurigen Saison eröffnet, sehr zur Freude der berghungrigen Biker aus nah und fern. Der Nabel der Bikearena wird das Bike-Zentrum in Lienz. Dort findet man nicht nur jede Menge Gleichgesinnter, sondern auch Information, Shop, und Verleih.

Das idyllische Städtchen Lienz ist Radsportlern in aller Welt ein Begriff. Allerdings nicht nur wegen des mediterranen Flairs, sondern als Etappenziel des Giro d'Italia, der Österreich Radrundfahrt oder des Giro del Trentino. Dieses Jahr macht sogar die Transalp Challenge, eines der härtesten Mountainbikerennen der Welt, in Lienz Station. Die 1.000 Teilnehmer überqueren in acht Tagen die Alpen, von Mittenwald in Oberbayern bis Jesolo an der Adria. Auf einem alten Saumpfad über den Felbertauern kommen die Extrembiker am 18. Juli nach Osttirol.

Nähere Infos: Osttirol Werbung Ges.m.b.H. Albin-Egger-Straße 17 A-9900 Lienz Tel.:+43/4852/65 333, Fax: - 2 e-mail: info@osttirol.com oder unter http://www.osttirol.com .


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Kulinarik: Hausmannskost und Haubenlokale
Niemand sollte Osttirol wieder verlassen, ohne einmal Osttiroler Schlipfkrapfen gekostet zu haben, mit Butterschmalz und Schnittlauch serviert, begleitet von einem Glas kalter Milch. Und wenn Sie Glück haben, finden Sie noch eine Wirtin, die ihre Schlipfkrapfen nicht mit Erdäpfel-Topfenfülle zubereitet, sondern als süß-herbe Variante mit Kletzenfülle. Natürlich gehören auch Tiroler Knödel, in Osttirol vorzugsweise in der Suppe serviert, und eine gekochte Hauswurst mit Sauerkraut zum Speiseplan des Erforschers der Osttiroler Esskultur.

Es gibt vielleicht nichts Genussvolleres auf dieser Welt, als einen Berg zu besteigen und anschließend in eine Almwirtschaft auf eine Brettljause und ein Bier einzukehren. Ein ordentliches Stück Speck, ein Hauswürstel (eventuell sogar vom Lamm), Käse, alles natürlich im Ganzen serviert, denn das bedächtige Aufschneiden gehört mit zum Genuss. Speck schneidet man in ca. 2 mm dünne Streifen, dann entwickelt er sein volles Aroma. Und am besten schmeckt's mit einem typischen, dunklen Osttiroler Bauernbrot.

Für ein erstarktes Selbstbewusstsein in der Gastronomie im gesamten Land Tirol steht die Initiative "Tiroler Wirtshaus". Die beteiligten Betriebe stellen das Erlebnis Tiroler Gastlichkeit in den Mittelpunkt, einer Gastlichkeit, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat und zugleich offen ist für die Ansprüche unserer Zeit. Allen Gaststätten gemeinsam sind die Liebe zu Tiroler Kost, die Frische der verwendeten Produkte aus Landwirtschaft, Gewässern und Wäldern sowie das besondere Augenmerk auf authentische Atmosphäre und Architektur.

Ausgezeichnete Gourmettempel
Regionale Osttiroler Küche auf höchstem Niveau gibt es in den von Gault Millau ausgezeichneten Osttiroler Haubenlokalen. Der Gannerhof in Innervillgraten ist weithin berühmt für seine Lammgerichte. Das Parkhotel Tristachersee, idyllisch am einzigen See Osttirols gelegen, wartet mit ausgezeichneten Seefischen aus den eigenen Quellteichen auf. Seit Jahren eines der besten Restaurants in Osttirol ist das Hotel Rauter in Matrei mit seiner herzhaften, saisonalen und sehr eigenständigen Küche. Ebenso auf sehr hohem Niveau kocht der Küchenchef in den Restaurants Pfleger und Jesacherhof - hier entdeckt man interessante Einflüsse aus aller Welt in der Speisekarte. Schmackhafte Tiroler Kost vom Feinsten genießt man beim Strasserwirt im Hochpustertal.

Nähere Infos: Osttirol Werbung Ges.m.b.H. Albin-Egger-Straße 17 A-9900 Lienz Tel.:+43/4852/65 333, Fax: - 2 e-mail: info@osttirol.com oder unter http://www.osttirol.com . Bitte beziehen Sie sich bei Ihren Anfragen auf autoreise.creative.