![]() |
![]() |
![]() ![]() ![]() |
Biketour
rund um den Kilimanjaro Viele wollen den Kilimanjaro besteigen, nur wenige haben ihn bisher mit dem Bike umrundet. Es gibt tausende Bilder vom Uhuru Peak, auf denen glückliche Menschen vor dem dunkelblauen Holzschild mit der Aufschrift "Congratulations - you are now at Africa´s highest point!" zu sehen sind. Es gibt nur wenige Fotografien, die Touristen am nördlichen Bergfuß des Kilimanjaro zeigen, neben runden afrikanischen Hütten, den gänzlich verschneiten Berg im Hintergrund. Chagga Tours ist eine der wenigen Firmen, die neben Wandertouren zum Uhuru Peak auch Biketouren rund um den Kilimanjaro anbieten. <<<--->>> Hitze und brennende Sonne, rasante Downhills auf rot-braunen Trails: Den höchsten Berg Afrikas in sechs Tagen mit dem Mountainbike zu umfahren - das sind 283 km und 2844 Höhenmeter - ist eine physische Herausforderung. Der Weg windet sich wie eine rote Schlange um den Kilimanjaro. Nur einige wenige Kilometer lang werden asphaltierte Straßen befahren, die Großzahl der Wege ist unbefestigt, teilweise sehr steil. Überwiegend ist der Boden steinig, an manchen Stellen sind die Steine sehr groß. Meist ist der Weg sehr trocken, und Staubwolken hüllen die Biker ein. Nach einem nächtlichen Regen kann es dagegen geschehen, dass dem Fahrer rot-braune Erde bis an die Hüfte spritzt. Dafür ist die Luft dann so klar, dass sich die Akazien wie ein Scherenschnitt gegen den blauen Horizont abheben. Für ihre Anstrengungen werden die Biker mit einer Vielfalt von eindrucksvollen Begegnungen mit Land und Leuten belohnt. Kostproben der exzellenten lokalen Küche stehen an den Rastplätzen zum Genießen bereit. Es besteht die seltene Möglichkeit, das traditionelle Schlachten einer Ziege zu beobachten, die zu einem speziellen Gericht der Massai verarbeitet wird. Vorführungen von Trommlern und Tänzern, eine geführte Walking Safari, bei der Elefanten beobachtet werden können und erholsame Stunden in abwechslungsreichen Unterkünften sorgen für Entspannung. Die Spannbreite reicht von den rustikalen Champs der Chagga und Massai über die wunderbar gelegenen Hütten in Rongai bis hin zu den Luxus-Safari-Zelten der Ndarakwai Ranch. Während der gesamten Tour bestimmen die eindrucksvollen Berge Kibo, Mawenzi oder Mt. Meru das Landschaftsbild. Die Route beginnt in der kleinen Stadt Moshi und führt am ersten Tag zum Lake Chala, Afrikas tiefstem See. Sie schlängelt sich durch das grüne Farmlang der Chagga mit Bananenplantagen und Kaffeesträuchern, durch die hellbraune afrikanische Savanne, durch Bergwälder und Massaidörfer an den Hängen des Kilimanjaro. Einer ihrer Höhepunkte ist der Besuch der Ndarakwai Ranch, auf der Elefanten weiden wie anderorts die Kühe der Massai. Ein bewaffneter Ranger erwartet die Gruppe, so dass der Weg zur Ndarakwai Ranch für Biker und Elefanten sicher ist. |
![]() |
![]() ![]() |
Aus den Erlösen der Biketouren gehen Spenden an eine tansanische Schule und an einen Fond zur Erhaltung der Natur am Kilimanjaro. Die Biketour ist ein ideales Höhentraining für eine anschließende Besteigung des Kilimanjaro. Beide Touren kann man mit den gleichen Profi-Guides machen, eine interessante Erfahrung in zwei unterschiedlichen Disziplinen. Chagga Tours fährt mit vier bis acht Bikern und einem Begleitfahrzeug. Im Fahrzeug werden die Zelte, Wasser, das Essen und die persönliche Ausrüstung transportiert. Vier Bike Guides von Chagga Tours begleiten die Gruppe. Chagga Tours stellt für die Camps die gesamte Infrastruktur, bis auf Schlafsäcke und Isomatten, die mitzubringen sind. Ebenso müssen die Fahrräder mitgebracht werden, da in Tansanie keine geeignete Versicherung für das Verleihen von Fahrrädern existiert. Eine Grundausstattung zur Reparatur von Bikes ist vorhanden. Die Tourbegleiter sprechen Englisch und Kiswahili. Fast während der gesamten Tour funktioniert der Handy-Empfang, lediglich einen Tag lang ist die Gruppe ohne technische Kommunikationsverbindung. In Notfällen erreicht das Begleitfahrzeug in maximal fünf Stunden Moshi oder Arusha, beides Orte mit Krankenhäusern. Die
einzelnen Etappen Tag 2 (Vorbereitung) Wir bereiten uns auf die Tour vor, machen die Bikes fit und beladen das Fahrzeug mit unserer persönlichen Ausrüstung. Wir lernen einander kennen, gewöhnen uns an das Klima und besprechen am Pool des Hotels den Verlauf der Tour. |
![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() |
Tag 3 (54 km, 440 Höhenmeter) Wir fahren entgegen dem Uhrzeigersinn um den Kilimanjaro. Die Tour beginnt mit 38 km Straße von Moshi nach Himo. Daran schließen sich 16 km auf unbefestigtem Weg zum Kratersee Lake Chala an, Afrikas tiefstem See. Der Streckenverlauf ist moderat hügelig. Am Lake Chala erwarten und Massai, die dort einen Campplatz betreiben, sowie unsere Küchenmannschaft - und eine Herde Paviane. Wir steigen zum See ab. Mutige können schwimmen und nach dem Riesenkrokodil suchen, das im See wohnen soll. Ein exzellentes Vier-Gänge-Abendbrot am Campfeuer schließt den ersten Tourtag ab. Tag 4 (38 km, 1152 Höhenmeter) Wir fahren über einen steil ansteigenden Bergrücken nach Norden, parallel zur kenianischen Grenze. Je höher wir kommen, desto grüner wird die Landschaft mit den Farmen der Chagga. Ziel des Tages ist ein Campplatz, den Chagga Tours in Useri betreibt (Toilette und Waschzelt vorhanden). Wir haben eine Vereinbarung mit dem Dorf abgeschlossen und spenden pro Biker 10 $ an die Dorfschule. Wir kochen "local food" und wer möchte, kann beim Einkaufen des Gemüses helfen. Abends am Lagerfeuer kommen sicher der Bürgermeister und einige Einwohner dabei, um mit den wazungu (den Weißen) zu sprechen. Tag 5 (30 km, 660 Höhenmeter) Ab heute haben wir den Kilimanjaro im Visier. Es geht steil hoch zum lokalen Hauptweg, der um den Kilimanjaro herumführt. Die Fahrt durch mehrere Dörfer und Marktflecken, und garantiert gibt es ein "Tour de France"-Feeling für uns und die Einwohner der Dörfer. Nach 26 km wird das Etappenziel, die Show Cap Cottages, am Fuß des Kilimanjaro gelegen mit einem weiten Blick nach Kenia. Warme Duschen, richtige Betten, Kaminfeuer und kalte Getränke erwarten uns. Wer noch Reserven hat, kann eine kurze Tour ins Tal machen. Tag 6 (85 km, 730 Höhenmeter) Es geht teilweise sehr steil bergauf und bergab und wir erreichen schließlich den nördlichen, abgelegenen Rücken des Kilimanjaro. Rechterhand haben wir wieder einen atemberaubenden Ausblick auf Kenia und den Ambolseli Nationalpark. Wir fahren durch Massailand mit den typischen runden Hütten, vorbei an großen Herden von Kühen und Ziegen. Auf dieser Seite des Kilimanjaro fällt weniger Regen, und das karge Weideland geht schließlich über in die trockene, braun-gelbe afrikanische Savanne. Der letzte schmale Weg zur Ndarakwai-Ranch ist sehr staubig und wir halten nach den Elefanten Ausschau. Margot und Peter Jones betreiben die Ndarakwai Ranch. Die Ranch grenzt an Land, auf dem Elefanten Futter und Wasserlöcher finden. Hier kann man Tiere beobachten, ohne einen Jeep zu benutzen. Peter und Margot betreiben die Ranch nach den Prinzipien des Ecotourismus. 20 $ der Übernachtungskosten gehen an den Fond Kilimanjaro Conservancy (www.kiliconservancy.org). Wir sitzen abends am Kamin und können von verschiedenen Plätzen Tiere in der Nacht beobachten. Geschlafen wird in richtigen Betten, in Zwei-Bett-Luxus-Zelten mit Dusche und Toilette (www.ndarakwai.com). Tag 7 (Ruhetag) Ein ganzer Tag zum Erholen und Genießen der Natur auf der Ndarakwai Ranch. Es besteht die Gelegenheit, ein Vier-Stunden-Walking-Safari zu unternehmen, begleitet von einem bewaffneten Ranger. Einfach nur auszuruhen und zu fotografieren ist natürlich auch möglich. Peter, unser Gastgeber, ist Archäologe. Er hat an den Ausgrabungen in der Oldowai-Schlucht mitgearbeitet und die berühmten Laetoli Fußspuren mit entdeckt, die ein Australopiticus afarensis Pärchen vor rund 3,5 Millionen Jahren hinterlassen hat. Wer an sehr weit zurück liegender Geschichte interessiert ist, findet in Peter einen interessanten Gesprächspartner. Wer möchte, kann am Nachmittag Tiere vom Baumhaus aus beobachten (Zebras, Antilopen, Büffel, auch Löwen wurden schon gesehen) oder zusehen, wie eine Ziege geschlachtet wird, deren Fleisch wir am Abend neben anderen tansanischen Nationalgerichten essen werden. Schließlich werden wir den Erfolg der bisherigen Tour mit einer Gruppe tansanischer Tänzer und Trommler feiern. Tag 8 (76 km, 338 Höhenmeter) Nach so einem faulen Tag kommt dieser "Ausrolltag" gerade recht. Es ist moderat hügelig, die Landschaft bleibt weit und karg und erinnert an Kalifornienen, nur dass der schneebedeckte Gipfel des Kilimanjaro linkerhand über den Akazien thront. Schließlich verlassen wir die unbefestigten Wege und fahren 17 km über eine einfache Asphalttrasse und 25 km über eine zweispurige Straße zurück nach Moshi. Kästen von kühlem Kilimanjaro-Bier stehen im Keys Hotel bereit, um uns bei der Auswertung unserer Tour zu erfrischen. Die Bikes werden vom Keys Hotel gewaschen. Die Tour-Teilnehmer erhalten das Zertifikat "KiliCircle", deren Inhaber sich auf der Webseite www.kilicircle.com eintragen lassen können. Tag 9 (Abreise) Zeit für einen Stadtbummel, auch um etwas schönes zu kaufen. Wir empfehlen den Shop "Yahu, Art&Collectabels" in der Nähe des Marktplatzes. Gegen 18.00 Uhr Transport zum Kilimanjaro International Airport, wenn sich nicht die Besteigung des Kilimanjaro anschließt. Die Kombination der Biketour mit einer Gipfelbesteigung ist für eine gute Akklimatisation am Berg sehr günstig. Unsere Bike Guides sind Experten für beide Disziplinen und begleiten auch die Touren zum Uhuru Peak. |
![]() |
![]() Fotos: Chagga-Tours |
Preise ab 950,- euro. Näheres,
sowie die nächsten Termine erfagen sie bitte bei: Chagga Tours GbR, Großstraße
23, 12459 Berlin, Tel.: 030-26325902, eMail: info@chagga-tours.com, oder im
Internet:
Im Preis enthalten sind der Transfer vom und zum Flughafen, drei Übernachtungen in Keys Hotel mit Frühstück im Doppelzimmer, zwei Übernachtungen auf der Ndarakwai Ranch mit Voll- bzw. Halbpension im 2-Personen-Luxuszelt, eine Übernachtung in der Snow Cap Cottages in 2-Bett-Hütten mit Halbpension, zwei Übernachtungen in unseren Zelten, die Verpflegung in den Camps, das Begleitfahrzeug, die Bike Guides, die Walking-Safari usw. Der Flug muss separat gebucht werden, Preise zwischen 800 und 1.100 Euro. Für den Transport eines Mountainbikes müssen rund 160,- Euro kalkuliert werden. |