Spaß im Tannheimer Tal

Wandern mit den Bergprofis
Ob zum Naturjuwel Lohmoos, zur Gappenfeldalm oder zum Zinken, ob geübter Bergsteiger oder wenig trainierter Urlauber - im Tannheimer Tal können die Gäste aus zahlreichen geführten Wanderungen wählen. Jeweils von montags bis donnerstags steht ein anderer Weg auf dem Programm und das in netter Gesellschaft. Gewandert wird in Gruppen von bis zu 20 Personen. Der Spaß und das gemeinsame Erlebnis in der Natur werden dabei groß geschrieben. Begleitet werden die Touren von einheimischen Bergprofis, die nicht nur die umliegenden Gipfel sondern auch die besten Einkehrmöglichkeiten wie ihre Westentasche kennen. Die Teilnahme an den Wanderungen ist mit Gästekarte kostenlos.
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Weitere Informationen zu den geführten Wanderungen und den vielen Freizeitangeboten im Tannheimer Tal gibt es beim Tourismusverband Tannheimer Tal unter der Telefonnummer 0043 (0) 5675 62 20 0 sowie im Internet unter www.tannheimertal.com.

Immer montags um 9.30 Uhr startet Bertram an der Tourismusinfo in Grän zu einer Tagestour. Los geht es zum Beispiel mit einer Wanderung zum Haldensee. Danach folgt der Aufstieg zur Edenbachalm, zur Strindenalm und zum Gipfel des Neunerköpfle. Der Abstieg erfolgt über die Usseralpe und weiter über den Höhenweg zurück nach Grän.

Am Dienstag heißt es: Auf geht's mit Sepp! Eines seiner liebsten Ziele ist das Gimpelhaus. Für diese Wanderung treffen sich alle Interessierten um 10 Uhr beim Gasthof Köllenspitze in Nesselwängle. Von dort führt der Weg in etwa drei Stunden vorbei an den Bergzigeunern, weiter zur Tannheimer Hütte und bis zum Gimpelhaus. Oben angekommen können sich die Wanderer mit Wiener Schnitzel oder Kaiserschmarren stärken und den Ausblick auf Nesselwängle und den Haldensee von der Sonnenterrasse genießen. Der Rückweg nach Nesselwängle dauert etwa eine Stunde.

Genusswanderungen nennt Naturprofi Elmar seine Touren - und der Name ist Programm. Immer mittwochs bricht er mit einer Gruppe zu den Schönheiten am Wegesrand auf. Ein beliebtes Ziel ist der Berg Einstein. Von dort führt der Weg über das Naturjuwel Lohmoos, ein wildromantisches Moor, bis zum Zugspitzblick. Den krönenden Abschluss jeder Wanderung mit Elmar bildet ein gemeinsames Spiel mit den Fundstücken des Tages.

Noch bis 19. Oktober können sich Wanderer donnerstags unterschiedlichen Touren mit Arnold anschließen. Wöchentlich abwechselnd führt er die Gäste von Zöblen aus durchs Pontental auf das Zirleseck. Bei dieser Wanderung besteht auch die Option zur Besteigung des Ponten. Zurück geht es auf dem Jubiläumsweg zum Güntle-Abstieg über die Stuibensennalm bis nach Zöblen. Alternativ startet der Wanderführer in Schattwald zu einer Partie nach Unterjoch / Steineberg mit dem Aufstieg zum Zinken. Der Rückweg führt über Rehbach nach Schattwald.

Einen umfassenden Überblick über mögliche Wanderungen im Tannheimer Tal inklusive Gehzeit und Schwierigkeitsgrad sowie über die insgesamt 31 bewirtschafteten Hütten gibt die Broschüre "Wandervorschläge mit Hüttenpass" des Tourismusverbandes Tannheimer Tal.




Fotos: Tourismusverband Tannheimer Tal.

Wenn die Kühe den Bergwinter einläuten
Am 21. September ist es wieder soweit - bunt geschmückt und mit viel Musik ziehen die Kühe der Tannheimer Bauern im Dorf ein. Tatsächlich ist dieser Teil nur der letzte kleine Abschnitt eines langen Sommers. So machen sich die Bewirtschafter der Gappenfeldalm bereits drei Tage zuvor auf den Rückweg ins Tal. Fast 200 Stück Vieh müssen sie von den Bergwiesen auf 2.000 Metern in einem Zug zurück auf 1.100 Meter bringen. Etwa 400 Höhenmeter können die Vierbeiner pro Tag überwinden. Ein nicht ganz ungefährlicher Marsch, bei dem immer die Gefahr einer Verletzung oder eines Absturzes besteht.

Natürlich hoffen alle Beteiligten, dass Mensch und Tier gesund bleiben. "Bisher hatten wir einen guten Sommer", so Leo Ammann von der Gappenfeldalm. "Aufgrund des langen harten Winters konnten wir zwar erst Ende Mai aufsteigen, dafür sind wir bisher von schweren Gewittern und Unfällen verschont geblieben."

Sollte der Bergsommer weiterhin so positiv verlaufen, werden die Kühe prächtig geschmückt. Tannengrün dient dabei ebenso als Dekoration wie bunte Bänder und Alpenblumen. Glocken und Spiegel sollen die bösen Geister vertreiben und auf dem Heimweg vor Gefahren schützen. Alle Kränze werden bereits am Vortag gebunden. Je nach Anzahl der Tiere dauert das eigentliche Schmücken vier bis fünf Stunden. Übrigens: Sollten nicht alle Tiere vollzählig sein, verzichten die Älpler auf den prächtigen Schmuck und legen nur die Schellen an.

Wie es den Bergbauern ergangen ist, können Einwohner und Gäste am 21. September gegen 13 Uhr sehen, wenn die Hirten mit ihren Tieren von den sechs Tannheimer Almen ins Tal zurückkehren. Die Kühe, die nicht aus Tannheim stammen, werden verladen und in ihre Heimatorte transportiert. Ins Dorf marschiert ein prächtig geschmückter Zug mit etwa 600 Kühen. Danach wird zünftig gefeiert: in festlichen Trachten, mit viel Musik und den traditionellen Tiroler Schmankerln.

Termine der Almabtriebe:
16.09.2006: Viehscheid in Jungholz
20.09.2006: Almabtrieb in Grän-Haldensee
21.09.2006: Almabtrieb in Tannheim
23.09.2009: Almabtrieb in Schattwald
24.09.2006: Almabtrieb in Nesselwängle

Weitere Auskünfte: Tourismusverband Tannheimer Tal, A-6675 Tannheim 110, Fon +43 (0) 56 75 62 20 0, Fax +43 (0) 56 75 62 20 60, eMail: info@tannheimertal.com www.tannheimertal.com. Bitte beziehen Sie sich bei Ihren Anfragen auf autoreise.creative.