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10% weniger Verkehrstote im
Nov. 2011 Insgesamt musste die Polizei im November 2011 weniger Straßenverkehrsunfälle aufnehmen als im vergleichbaren Vorjahresmonat: Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle sank um 8,0 % auf rund 202 300. Bei rund 178 900 Unfällen blieb es bei Sachschaden (- 8,2 %), bei etwa 23 500 Unfällen wurden Personen verletzt oder getötet (- 6,7 %). Trotz dieser positiven Entwicklung im November gab es in den ersten elf Monaten des Jahres 2011 mit 3 629 Personen 4,7 % mehr Todesopfer im Straßenverkehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten stieg ebenfalls, und zwar um 3,6 % auf rund 360 400. Die Gesamtzahl der von Januar bis November 2011 polizeilich erfassten Unfälle ging jedoch gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurück und lag bei rund 2,1 Millionen (- 1,7 %). Darunter waren 280 800 Unfälle mit Personenschaden (+ 3,7 %) und 1,8 Millionen Unfälle (- 2,5 %), bei denen ausschließlich Sachschaden entstand. Satelliten-Maut-System Der ADAC fordert die baden-württembergische Landesregierung auf, jetzt beim Straßenbau die richtigen Prioritäten zu setzen. So ist sicherzustellen, dass das bestehende Straßennetz erhalten und bedarfsgerecht weiter ausgebaut wird. Auch bereits begonnene Straßenbauprojekte sollten zügig fertig gestellt werden. ADAC Präsident Meyer: "Herr Kretschmann macht es sich zu einfach, einen Planungsstopp für neue Straßen zu verkünden, wenn das dafür benötigte Geld ohnehin nicht bereitgestellt wird." Nach Ansicht des ADAC ist es der falsche Weg, die Autofahrer per Maut abzukassieren, ihnen dabei aber neue Straßen vorzuenthalten und stattdessen nur neue Radwege in den Städten bauen zu wollen, von denen die meisten Pendler meist nichts haben. Auch der ADAC fordert den Ausbau der Rad- und Fußwege, aber dies darf den Bau bedarfsgerechter Straßen nicht ausschließen. Grundsätzlich wendet sich der Club gegen Bestrebungen, die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen gegeneinander auszuspielen. Der ADAC kritisiert seit Jahren die zu geringen Investitionen in die Straßenverkehrsinfrastruktur. Von den 53 Milliarden Euro, die von den Autofahrern pro Jahr an Steuern und Abgaben in die Kassen des Staates wandern, fließt lediglich ein Drittel wieder zurück in den Ausbau und Erhalt der Straßen. Blitzen ist wie Geld drucken Einer, der vehement gegen den Blitzerwahnsinn in Deutschland kämpft, ist der Mobil in Deutschland Rechtsanwalt Volker Pampuch. Geschwindigkeitsmessungen durch Ordnungsbehörden aus wirtschaftlichen Gründen sind unzulässig, weil es keine Rechtsgrundlagen gibt. Es gibt keine Gesetze weder von der Polizei, noch von Ordnungsbehörden oder aus dem Straßenverkehr, auch nicht vom Bund, der Länder oder den Kommunen, die eine Verkehrsüberwachung unter fiskalischen Gesichtspunkten abdecken. Und was sagt das Bundesverfassungsgericht dazu? Es hat dazu bisher keine Stellung genommen. Es hat lediglich festgestellt, dass zulässige Geschwindigkeitsmessungen (abschließend gesetzlich geregelt bei Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs sowie zur Gefahrenabwehr) rechtlich abgesichert sind. Alle anderen Messungen, die dem widersprechen, sind unzulässig und ermessensfehlerhaft. Hinzu kommt: In gerichtlichen Bußgeldverfahren ist es unmöglich, die Frage zu klären, aus welchem Grund Bildaufnahmen zur Verfolgung von Verkehrsordnungswidrigkeiten angefertigt wurden, ob es um die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, einer Gefahrenabwehr oder fiskalischen Interessen geht. Deshalb fordert Volker Pampuch zusammen mit Mobil in Deutschland e.V.: Der Bürger hat das Recht auf transparente Überprüfungen des Ermessensgebrauchs der Behörden. Dazu zählt die Verpflichtung der Behörden, nachvollziehbare Gründe für die Anordnungen der Radarmessungen anzugeben. Fakt ist: Die Kommunen sahnen kräftig ab. Und das mithilfe immer vollkommeneren und unauffälligeren Verkehrsüberwachungsmethoden. Da wären etwa Radarsäulen, die wie Lichtmasten aussehen, Infrarot-Blitzer, sog. Geisterblitzer, die nicht mehr blitzen und die Betroffenen es gar nicht merken, oder PoliScan speed, eine digitale Laufzeitmessung, die per scannenden Laser die Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld ermittelt. All diese modernsten, technischen Einrichtungen machen es möglich, dass immer mehr Autofahrer unbemerkt in die Falle tappen und jedes Jahr hunderte Millionen Euro zusätzlich in die öffentliche Kassen fließen. Das ist nichts anderes als eine verdeckte unzulässige Steuer. Mobil in Deutschland fordert: Schluss mit dem Blitzerland Deutschland. Unsere Straßen brauchen mehr Sicherheit, aber weniger Abzocke! ADAC: Auto der Zukunft Zum Lieblingsauto der Deutschen haben rund 330.000 Teilnehmer den Audi Q3 gewählt. In dieser Kategorie schaffte es der neue VW up! unter die Top 5. Ab Sommer 2012 soll der neue Kleinwagen auch mit Erdgasantrieb erhältlich sein und in einer speziellen Eco-Version nur 79 Gramm CO2 pro Kilometer verursachen. erdgas mobil ist eine Initiative führender Unternehmen der deutschen Gaswirtschaft, um Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff stärker auf dem Markt zu etablieren. Der an mittlerweile rund 900 Tankstellen in Deutschland erhältliche alternative Kraftstoff hat vor allem durch die Beimischung von Bio-Erdgas das Potenzial, langfristig einen bedeutenden Beitrag zur Verringerung von Emissionen im Straßenverkehr - insbesondere von CO2, Lärm, Stickoxiden und Feinstaub - zu leisten. So werden beispielsweise bei einer 20prozentigen Bio-Erdgas-Beimischung gegenüber einem Benziner rund 39 Prozent CO2 eingespart. Der Preis für den alternativen Kraftstoff liegt durchschnittlich rund 50 Prozent unter dem für Benzin, gegenüber Diesel können 30 Prozent gespart werden. Kfz-Zulassungen im Dez. 2011 Knapp 1,5 Mio. (47,1 %) Neuwagen waren mit einem Dieselmo-tor ausgestattet. Außerdem waren 2.154 Elektro- und 12.622Hybrid-Fahrzeuge dabei. Die abgasärmere Euro 5-Norm wurde von fast allen fabrikneuen Pkw erfüllt (97 %). Die CO2-Emission der Pkw ging 2011 weiter zurück, im Durchschnitt auf146,1 g/km. 59,9 Prozent der Pkw waren gewerbliche Zulassun-gen. Bei der Autofarbe sind Weiß (+22,3 %) und Braun(+81,7 %) weiter im Kommen. Die Kompaktklasse bildet nach wie vor das stärkste Segment(25,4 %). Während Modelle der Oberklasse (+30,3 %), Vans (+27,3 %) und Geländewagen (+22,0 %) auf Wachstumskurssind, gab es im Mini-Segment (-12,4 %) deutliche Einbußen. Fast zwei Drittel der Neuwagen (64,7 %) sind deutsche Marken. Während Mercedes auf Vorjahresniveau liegt, verzeichnen die anderen deutschen Marken überwiegend zweistellige Zuwachs-raten. Bei Porsche (+15,0 %) und Ford (+16,5 %) fiel das Plusam deutlichsten aus. VW erzielte ein Plus von 11,9 Prozent und konnte seine Vorrangstellung als größter deutscher Automobil-hersteller festigen. Bei den Importeuren konnten Renault/Dacia und Skoda ihre führenden Positionen behaupten. Hyundai konnte mit einem Zuwachs von +16,9 Prozent seinen Marktan-teil verbessern. Bei Peugeot, Citroen und Honda waren die Zulassungen leicht rückläufig. Volvo (+31,4 %) und Lancia (+60,2 %) hatten die höchsten Zuwachsraten. Der Nutzfahrzeugmarkt konnte die Aufwärtsbewegung vom Vorjahr 2010 fortsetzen. Bei den Sattelzugmaschinen fiel das Jahresplus mit 27,7 Prozent besonders deutlich aus. Bei den Lastkraftwagen (Lkw) stiegen die Neuzulassungen um +18,5 Prozent an. Die Kraftomnibusse blieben hinter dem Vorjahres-ergebnis (-3,4 %). Die Krafträder lagen leicht über Vorjahresni-veau (+1,9 %). Die Jahresbilanz 2011 endete mit insgesamt 3,70 Millionen neuen Kraftfahrzeugen (Kfz) und 259.000 Kfz-Anhängern. Der Gebrauchtwagenmarkt war mit 6,81 Millionen Besitzwech-seln stark frequentiert (+5,9 %). Auch bei den gebrauchten Krafträdern gab es 2011 mehr Umschreibungen als im Vorjahr (+8,9 %). Die Nutzfahrzeuge waren jedoch leicht rückläufig (-0,6 %). Insgesamt gingen 7,72 Millionen Kfz und 320.000 Kfz-Anhänger in die Jahresbilanz ein. Autofahrer sparen Die meisten Autofahrer sparen, indem sie zu einer preisgünstigeren Werkstatt wechseln (42 Prozent) und weniger Geld für Sonderzubehör ausgeben (37 Prozent). Bei kleineren Wartungsarbeiten wie dem Ölwechsel legt mehr als jeder Dritte (38 Prozent) selbst Hand an, 8 Prozent wagen sich sogar an größere Reparaturen heran. Zudem verwenden etliche vermehrt gebrauchte Ersatzteile (14 Prozent). Der Umfrage zufolge greifen junge Autofahrer sowohl bei kleineren als auch größeren Arbeiten auffällig häufig selbst zum Schraubenschlüssel. Stark gefragt ist auch die Hilfe von Freunden und Nachbarn, die fast jeder Vierte (24 Prozent) in Anspruch nimmt. 13 Prozent der Befragten schieben anstehende Wartungsarbeiten und Reparaturen hinaus, nur 7 Prozent lassen den Inspektionstermin gleich ganz ausfallen. Einige neigen auch dazu, bei Unfällen nur das Nötigste reparieren zu lassen (7 Prozent). Andererseits kreuzten bei der Umfrage 94 Prozent der Befragten an, dass die Autowartung für die Sicherheit wichtig ist. Einen bedeutsamen Einfluss auf den Werterhalt des Fahrzeuges sehen 53 Prozent. Den Standpunkt "Ich fahre bis etwas kaputt geht" teilen nur 2 Prozent der Autofahrer. Europcar startet elektrisch Auf Sylt ist Europcar mit zwei Standorten am Bahnhof Westerland und am Sylter Flughafen vertreten - an beiden können Kunden die E-Mobile künftig mieten. Und das zum attraktiven Preis: Bei einer Anmietung von einem bis zwei Tagen beträgt die Mietgebühr 49 EURO (brutto) pro Tag, bei einer längeren Miete werden die Tagessätze noch günstiger - 8 Tage etwa kosten 30 EURO (brutto) pro Tag. Für jeden gefahrenen Kilometer werden 5 Cent erhoben, die dem Stromverbrauch entsprechen. Der Kunde erhält das Fahrzeug in vollgeladenem Zustand und kann dieses leer wieder abgeben oder zwischendurch kostenfrei per RFID-Karte an einer Ladesäule aufladen. Die Citroën C-Zero sind winterbereift - analog der Winterreifenstrategie von Europcar ohne Zusatzkosten. Erfahrungen im Umgang mit Elektrofahrzeugen hat Europcar bereits in einer vorangegangen, internen Testphase mit zwei Elektrofahrzeugen des Modells Luis4U im Allgäu sowie einem Renault Fluence Z.E. in der Modellregion Rhein-Ruhr sammeln können. Roland Keppler, Geschäftsführer der Europcar Autovermietung GmbH: "Wir verstehen uns als innovativer Mobilitätsdienstleister. Das bedeutet auch, die Markteinführung neuer Mobilitätslösungen mit voran zu treiben. Mit der Einführung der Citroën C-Zero gehören wir hinsichtlich Elektromobilität eindeutig zu den first movern in der Autovermietbranche und setzen damit auch in puncto Nachhaltigkeit ein Zeichen. Elektromobilität ist ein Zukunftstrend. Daran wollen wir unsere Kunden teilhaben lassen, indem sie bei uns Elektroautos ausprobieren können." Die Citroën C-Zero fahren zu 100% elektrisch und stehen mit Null CO2-Emissionen und Null Motorengeräusch per se für umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilitätslösungen. Das Modell ist mit aufladbaren Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet und hat eine Reichweite von bis zu 150 km. Der Motor erzeugt eine Leistung von 47 kW (64 PS), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h. Platz bietet das Fahrzeug für vier Erwachsene. Der Citroën C-Zero verfügt selbstverständlich über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Mercedes: über 2 Mio. SUV Im November 2011 stellten die SUVs von Mercedes-Benz mit 25.552 ausgelieferten Modellen (+23,4%) einen weiteren monatlichen Spitzenwert auf. Von Januar bis November wurden weltweit 221.518 Geländewagen ausgeliefert (+24,3%), so viele wie noch nie zuvor in diesem Zeitraum. Besonders positiv wirkten sich dabei der starke Auslauf der M-Klasse sowie der hervorragende Start ihrer neuen Modelle in den USA aus. Einen neuen Rekord verzeichnete der GLK, dessen Auslieferungen seit Anfang des Jahres auf Rekordhoch liegen (+25,6%). Um der starken Nachfrage auf dem chinesischen Markt gerecht zu werden, wird der kleine Geländewagen seit Anfang Dezember lokal in China produziert. Auch die anderen Baureihen entwickelten sich im bisherigen Jahresverlauf durchweg positiv und konnten ihren Absatz deutlich steigern. Die R-Klasse legte um 50,3 Prozent zu, die G-Klasse verbuchte einen Zuwachs von 30,9 Prozent, der GL steigerte seine Verkäufe um 28,9 Prozent und die Auslieferungen der M-Klasse stiegen trotz ihres Modellwechsels um 15,8 Prozent an. Im kommenden Jahr werden der neue GL sowie die neuen Generationen des GLK und der G-Klasse für zusätzliche Nachfrage im SUV-Segment sorgen. Die SUV Modelle machen rund ein Fünftel des weltweiten Absatzes von Mercedes-Benz aus. Der mit Abstand größte Markt für die gesamte SUV-Familie wie auch für die M-Klasse, die GLK-Klasse und die GL-Klasse sind die USA. Der zweitgrößte Markt für die Geländewagen insgesamt ist China, gefolgt von Deutschland. Der Geländewagenklassiker, die G-Klasse, erfreut sich auf dem deutschen Heimatmarkt der größten Beliebtheit während die R-Klasse am stärksten in China nachgefragt ist. Der neueste Star der SUV-Familie von Mercedes-Benz ist die dritte Generation der M-Klasse, die im November letzten Jahres ihre Markteinführung feierte. Sie überzeugt vor allem mit einer ausgezeichneten Energieeffizienz. Als verbrauchsärmstes SUV im Segment erhielt die M-Klasse rechtzeitig zum Marktstart als erstes Fahrzeug seiner Klasse das begehrte TÜV-Umweltzertifikat. Zu den weiteren Stärken des permanent allradgetriebenen Premium-Geländewagens gehören ausgezeichnete Sicherheit sowie ausgewogener Fahrkomfort bei hoher Fahrdynamik sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege. Für ihre herausragenden Sicherheitssysteme wurde die M-Klasse nach dem europäischen NCAP-Verfahren (New Car Assessment Programme) als bestes Fahrzeug im Segment mit der Bestwertung von fünf Sternen für hervorragenden Insassenschutz ausgezeichnet. Bentley-Absatz erholt sich Mit 2.021 verkauften Fahrzeugen (ein Zuwachs von 32 %) sind die USA für Bentley auch weiterhin der absatzstärkste Markt. Erstmals nimmt jedoch China, wo sich der Absatz mit 1.839 Fahrzeugen nahezu verdoppelte und der Rekordabsatz des Vorjahres bereits im Juli erreicht wurde, den zweiten Platz ein. Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Bentley auf dem chinesischen Festland noch nicht einmal zehn Jahre präsent ist. Auch andere Regionen haben hervorragende Ergebnisse erzielt. Angeführt von einer hohen Nachfrage in Deutschland, wo der Absatz um bemerkenswerte 88 % gesteigert werden konnte, stiegen die Verkäufe in Europa auf 1.187 (ein Zuwachs von 53 %). Großbritannien stellte in den vergangen Monaten eine große Herausforderung dar, dennoch konnte der Absatz um fünf Prozent auf 1.031 verkaufte Fahrzeuge gesteigert werden. Im Übrigen konnten alle wichtigen Märkte einschließlich dem Nahen Osten Zuwächse verbuchen, trotz der politischen Instabilität, von der einige Märkte betroffen waren. Bentleys Chairman und Chief Executive, Wolfgang Dürheimer, sagte: "Es war ein ungemein gutes Jahr für Bentley. Der rasante Anstieg der Verkaufszahlen spiegelt die globale Stärke der Marke wider und zeigt, dass die Qualität, Handwerkskunst und innovative Technik unserer Fahrzeuge Anerkennung findet. Er ist zugleich Anerkennung für die Arbeit des gesamten Bentley-Teams, dessen Leidenschaft und tägliches Engagement dieses herausragende Ergebnis erst möglich machte. Besonders erfreulich ist, dass das Interesse an Bentley sowohl in etablierten als auch in neuen aufstrebenden Märkten gestiegen ist und alle Märkte zu dem positiven Finanzergebnis 2011 beigetragen haben. Wir möchten diesen Erfolg fortsetzen und verfolgen, insbesondere mit dem neuen Continental V8, der 2012 neue Kunden anziehen wird - ehrgeizige, aber durchaus realistische Pläne, die sowohl der weltweiten Wirtschaftslage, als auch unserer neuen Produktpalette Rechnung tragen." Oktober 2011 - wieder mehr
Verkehrstote Insgesamt erfasste die Polizei im Oktober 2011 rund 215 200 Unfälle, 2,9 % mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabei stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden (+ 4,8 % auf etwa 28 200) stärker als die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb (+ 2,6 % auf rund 186 900). Mit dieser negativen Entwicklung im Oktober hat sich die Unfallbilanz für das laufende Jahr weiter verschlechtert. Zwar lag die Gesamtzahl der Straßenverkehrsunfälle in den ersten zehn Monaten 2011 um 1,0 % unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraumes, jedoch hat die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 4,6 % auf rund 257 000 zugenommen. Die Zahl der Todesopfer ist um 201 Personen auf 3 314 gestiegen und lag damit um 6,5 % höher als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres. Bei den Schwer- und Leichtverletzten gab es einen Anstieg um 4,2 % auf rund 328 900 Personen. Zurückgegangen ist nur die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden, und zwar um 1,8 % auf rund 1,67 Millionen. 1 Million Mercedes A-Klasse 1997 ging die erste Generation der A-Klasse an den Start. 2004 folgte die zweite Generation des Erfolgsmodells. Mit der A-Klasse begründete Mercedes-Benz die Fahrzeugklasse der Premium-Kompaktwagen. 2005 ergänzte die B-Klasse das Segment. Über die Jahre entwickelten die Mercedes-Ingenieure zahlreiche Innovationen eigens für die Kompaktmodelle. So erwarb sich die A-Klasse den Ruf des Trendsetters und Innovationsführers. Sie war beispielsweise der weltweit erste Kompaktwagen, der ein international gültiges Umwelt-Zertifikat erhielt. Die neue Generation von Mercedes-Benz Premium-Kompaktwagen umfasst neben A- und B-Klasse drei weitere sportliche, emotionale Modelle, darunter ein Coupé und ein SUV. Die insgesamt fünf Modelle der neuen Kompakten werden im Produktionsverbund des Werks Rastatt und des neuen Werks im ungarischen Kecskemét produziert. Drei der fünf Modelle werden in Rastatt gebaut, darunter die neue B-Klasse und die neue A-Klasse. Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wurde 1992 gegründet und beschäftigt derzeit rund 6.000 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr sind dort insgesamt 238.351 Fahrzeuge vom Band gerollt. Rastatt ist das Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz und fertigt aktuell die A- und die neue B-Klasse. Ford Focus Electric Der Energiespeicher des Ford Focus Electric ist eine 23 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Der 5-Sitzer erreicht, falls gewünscht, eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h, die Reichweite beträgt bis zu 160 Kilometer und entspricht damit den täglichen Fahrgewohnheiten normaler Nutzer vollauf. Die Lithium-Ionen-Batteriemodule können über das mitgelieferte Kabel an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufgeladen werden. Dann innovativer Technologien beträgt die Aufladedauer nur rund sechs Stunden, was die Alltagstauglichkeit des Ford Focus Electric spürbar erhöht. Mit dem neuen Focus Electric kommt Ford dem selbst gesetzten Ziel näher, bis zum Jahr 2020 die durchschnittlichen Kohlendioxid-Emissionen seiner neuen Fahrzeugmodelle in Europa und den USA gegenüber dem Stand des Modelljahrgangs 2006 um 30 Prozent zu verringern. Da es aber keinen Königsweg zur Nachhaltigkeit gibt, entwickelt Ford weltweit eine Vielzahl von Lösungen, um die Umwelt dauerhaft und deutlich zu entlasten. Einer der Schwerpunkte der Ford-Produktstrategie liegt dabei in den kommenden Jahren auf der Einführung von batterieelektrischen sowie von Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen. Ford wird in Europa, und damit
auch in Deutschland, bis zum Jahr 2013 funf Elektro- und Hybrid-Modelle auf den
Markt bringen:
Partikelausstoß bei
Benzinern Der Technische Ausschuss für Fahrzeuge (Technical Committee Motor Vehicles, TCMV) der EU-Kommission berät am kommenden Montag (19.12.2011) erneut über die Beschränkung des Partikelausstoßes bei Benzin-Motoren mit Direkteinspritzung. Angesichts des noch offenen Ergebnisses fordern die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD den zuständigen EU-Kommissar Antonio Tajani auf, sich für wirksame Grenzwerte ab 2014 einzusetzen. Beide Organisationen betonten im Vorfeld der Sitzung, dass eine rasche Begrenzung der Partikelemissionen aus Gründen des Gesundheits- und Klimaschutzes dringend geboten sei. Vor allem der Automobilindustrie wirft die DUH vor, die Grenzwerte verwässern zu wollen. "Die deutschen Fahrzeughersteller wehren sich mit Händen und Füßen gegen neue Benziner-Grenzwerte und die Einführung einer Filtertechnologie, die deren Einhaltung garantiert", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Nach Informationen der Umwelt- und Verbraucherorganisation argumentieren Spitzenfunktionäre der deutschen Automobilindustrie intern mit angeblichen Finanzierungsproblemen ausländischer Kleinwagenhersteller, die den Einbau entsprechender Filter nicht stemmen könnten. "Wir halten das für heuchlerisch. Es wäre das erste Mal, dass sich die deutsche Autoindustrie Sorgen um die Konkurrenz im Ausland macht", sagte Resch. Die deutschen Autohersteller müssten endlich aufhören, umweltfreundliche Technologien auszubremsen. Ziel müsse es sein, die emittierte Partikelzahl bei Benzinmotoren auf dasselbe Niveau zu senken, das für Dieselmotoren bereits geltendes Recht ist. Technisch könnten niedrigere Partikelwerte bereits heute problemlos erreicht werden. "Die Automobilindustrie setzt zur Zeit alle Hebel in Bewegung, um die Einführung der entsprechenden Technologie zu verhindern", erklärt der internationale Verkehrsexperte Axel Friedrich. "Dabei geht es nur um Mehrkosten von 40 bis 100 Euro pro Fahrzeug, mit denen wesentlich zum Schutz von Umwelt und Gesundheit beigetragen werden kann." Der hohe Ausstoß ultrafeiner Partikel bei Benzinfahrzeugen ist eine ungewollte Konsequenz der Direkteinspritzung. Zwar ermöglicht diese Technologie eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs und damit auch weniger CO2-Emissionen. Sie hat jedoch auch zur Folge, dass mehr der besonders gesundheitsgefährdenden ultrafeinen Partikel ausgestoßen werden. Die mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Teilchen gelangen über die Atemluft direkt ins Blut, wo sie nachweislich zu schweren Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und in vielen Fällen zum Tod führen. Aktuelle Studien belegen erneut, dass eine erhöhte Anzahl von Partikeln in der Luft und eine signifikant höhere Zahl von Notfalleinsätzen aufgrund von Herz- und Kreislauferkrankungen in Zusammenhang stehen. Abhilfe schaffen können zum Beispiel so genannte geschlossene Partikelfilter, wie sie bei Dieselfahrzeugen schon seit einigen Jahren Standard sind. Aus diesem Grund fordern DUH und VCD die Einführung gleicher Grenzwerte für Benziner spätestens ab 2014. Messungen des ADAC im Auftrag von DUH und VCD hatten kürzlich gezeigt, dass die Anzahl der Partikel insbesondere außerhalb des offiziellen Testzyklus weit über dem für Dieselfahrzeuge geltenden Grenzwert liegt. Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim VCD sieht daher besonders EU-Kommissar Antonio Tajani in der Pflicht. "Es ist die Aufgabe des Kommissars für Unternehmen und Industrie dafür zu sorgen, dass technik- und antriebsneutral für alle Fahrzeuge der gleiche Grenzwert gilt, der in Zukunft nicht nur auf dem Prüfstand, sondern in allen Fahrzuständen eingehalten werden muss. Nur so ist die Wettbewerbsfähigkeit von Effizienztechnologien wie der Direkteinspritzung bei Benzinmotoren gewährleistet", so Müller-Görnert. Dorothee Saar, Leiterin Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH, warnt davor, die Rolle der Verbraucherinnen und Verbraucher zu unterschätzen. "Die jahrelange Diskussion um den Partikelausstoß von Dieselfahrzeugen hat bei den Autokäufern Spuren hinterlassen. Interessenten moderner Benzinfahrzeuge, sowohl für die private Nutzung, als auch für Firmenflotten, werden sorgfältig abwägen, ob sie sich tatsächlich für den Kauf eines zwar sparsameren, aber dreckigen Fahrzeugs entscheiden sollen", so Saar. ADAC Lichttest Über 10 000 Autofahrer haben ihre Lichtanlagen im Oktober 2011 in den 18 ADAC Prüfzentren, mobilen Prüfstationen oder bei den ADAC Vertragssachverständigen kostenlos testen lassen. Bei jedem dritten Fahrzeug waren die Scheinwerfer beim Abblendlicht falsch eingestellt. Bei knapp 14 Prozent war die Einstellung zu hoch, fast 22 Prozent leuchteten zu sehr nach unten. Laut ADAC ist dies ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, das durch regelmäßige Überprüfungen leicht reduziert werden kann. Erfreulich ist die geringe Quote von Autos mit Lichtdefekten. Ein Grund dafür dürfte sein, dass immer mehr Fahrzeuge mit Lichtkontrollsystemen ausgestattet sind, die den Fahrer auf einen Beleuchtungsausfall hinweisen. Das Ergebnis des Lichttests zeigt, dass derzeit noch zu viele Fahrzeuge mit falsch eingestellten Scheinwerfern unterwegs sind. Grund dafür sind neben kaputten oder schwergängigen Höhenverstellungen an Fahrzeugen vielfach auch sogenannte No-Name-Lampen, bei denen durch unpräzise Fertigung die Scheinwerfereinstellung nach dem Lampentausch nicht mehr stimmt. Der ADAC empfiehlt, nach dem Lampenwechsel die Scheinwerfereinstellung überprüfen zu lassen und auf Qualitätsleuchten zurückzugreifen, die zudem in der Regel deutlich langlebiger sind. |