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Mit dem Potenzial das D-Segment aufzumischen. Der koreanische Konzern Hyundai-Kia arbeitete sich im
Ranking der Automobilhersteller die vergangenen Jahre in einem derart rasanten
Tempo immer weiter nach vorn und verdrängte seine Mitbewerber auf die
hinteren Ränge, dass sie sich zudem den Titel "der schnell
wachsendsten Marken der Welt" sicherten. Ein Ende scheint nicht in Sicht,
und nun visiert der Konzern bereits die Top 3 an.
Ein Vorhaben das mit
Hinblick auf die künftigen Modelle und die neueste Premiere, dem i40 Kombi
durchaus realistisch erscheint. Mit letzterem steigt Hyundai erstmals richtig
ins D-Segment ein und möchte nach der enormen Privatkundeneroberung nun
auch den Gewerbekunden für sich gewinnen.
Das ihm dies zweifelsohne
gelingen kann, davon waren wir bereits nach den ersten Minuten überzeugt.
Wenn auch der Markt im Mittelklasse-Segment mit Kombi-Größen wie dem
Ford Mondeo, dem Opel Insignia, Honda Accord, Citroen C5 und dem VW Passat
aufwartet, so muss sich der i40 Kombi wahrlich nicht davor fürchten. Wir
zeigen Ihnen auf, warum das so ist! |
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Karosserie Im
D-Segment fallen bis zu 85 Prozent auf die Karosserievariante des Kombis. Eine
Tatsache, die uns die zunächst ungewöhnlich erscheinende Entscheidung,
mit der Kombivariante im September zu starten und erst im November mit der
Limousine nachzurücken, absolut für richtig erscheinen lässt.
Kombi = Kastenform, dieser
Philosophie folgen wahrlich nur noch sehr wenige Autohersteller. Und wenn auch
schon etliche Marken auf mehr Dynamik setzen, so war kein Sprung in diesem
Segment so mutig und groß, wie dieser, den Hyundai wagte.
Das äußere
Erscheinungsbild ist absolut unverwechselbar, anziehend und hervorstechend.
Emotional und doch vernünftig könnte man es kurz und knapp
beschreiben. Denn trotz der sehr schnittigen und modernen Linienführung,
der sehr dynamischen Formensprache, bei Hyundai "Fluidic Sculpure"
betitelt, büßt der i40 Kombi in Sachen Raum und Platzverhältnisse
nichts ein. Im Gegenteil, doch dazu gleich mehr.
Gehen wir zunächst auf die
Optik und das wahrhaftige Wechselspiel von modernen wie auch eleganten
Attributen ein. Zunächst wäre da der Hexagon-Kühlergrill, der
mittlerweile zum Markenzeichen des Herstellers wurde. Umrahmt von schicken
Leuchten mit auffallendem LED-Tagfahrlicht die für einen sehr hohen
Wiedererkennungswert sorgen.
Nicht weniger schwungvoll zieht
sich die Linienführung in die flach gehaltene Silhouette. Die sehr markant
herausgearbeitete Schulterlinie zieht sich bis hin zum Heck. Diesem schnittigen
Verlauf passt sich die schwungvolle, nach hinten abfallende Dachlinie an und mündet
im Dachspoiler.
Auch beim Blick auf das Heck
bemerken wir gleich den guten Stand, den das Fahrzeug hat. Den die großflächigen
spitz in die Seiten laufenden Rückleuchten unterstreichen, wie an der
Front, kommt auch hier LED-Technik zum Einsatz. Die Chromleiste sorgt hier für
den eleganten Abschluss. |
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Innenraum/Kofferraum Hyundai
hat es geschafft ein Fahrzeug zu konzipieren, das den Fokus sowohl auf Design
als auch auf Raum / Platzverhältnisse setzt.
Der Radstand von 2,77 Metern -
einer der höchsten Werte im Segment - macht es möglich. Bevor wir
jedoch auf den Fond bzw. den Kofferraum eingehen, nehmen wir in Reihe eins Platz
und lassen die Atmosphäre auf uns wirken. Wohlig, schön und
unglaublich harmonisch ist auch hier zu sehen, dass sich die Designer an der
Formensprache "Fluidic Sculpture" orientieren.
Modern, ansprechend und
zugleich funktional in der Bedienung, können aber auch die verarbeiteten
Materialien dem Anspruch entsprechen. Ebenso dessen Mix aus Chromdekor,
Klarlackapplikationen und angreiffreundlichen Kunststoffen oder in den höheren
Ausstattungen weichem Leder.
Die von uns gefahrene Variante
wartet zudem mit einem beheizbaren Lenkrad, einem Start-Stopp-Knopf, der
elektrisch betätigten Feststellbremse, einer Rückfahrkamera
(inbegriffen im Navigationssystem), kühlbaren Vordersitzen die keinen
Anlass zur Kritik bieten wie auch beheizbare Sitze im Fond auf.
Rein gefühlsmäßig
lässt der i40 hier schon beim ersten Sitz den Eindruck aufkommen,
Klassenbester zu sein. Diese Empfindung bestätigten uns die
Verantwortlichen. Und in Anbetracht des sehr schnittigen und dynamischen
Blechkleides waren wir wahrlich überrascht von dem sehr üppigen
Platzangebot. Im Beinraum ist es selbst dem Sitzriesen spielend möglich
seine Beine übereinander zu schlagen. Raumnot am Kopf kommt ebenfalls nicht
auf. Hier hat Hyundai seine Hausaufgaben in jedem Fall gründlich gemacht.
Dabei verfügen die
Passagiere auf der Rückbank nicht nur über großzügigen
Freiraum, die in der Neigung justierbaren Lehnen sorgen auch für
entspannten Reisekomfort. Das großzügige Platzangebot auf den fünf
Sitzplätzen ergänzt ein großer Gepäckraum. 557 Liter in
Normalstellung, die durch Umlegen der im Verhältnis 60/40 geteilten Rücksitzlehnen
auf bis zu maximal 1.731 Liter erweiterbar sind, was jedoch leider einen nicht
ganz ebenen Ladeboden zum Vorschein bringt.
Doch davon abgesehen bietet das
Ladeabteil weit mehr als nur enormen Stauraum. Die serienmäßige,
herausnehmbare Abdeckung, die Ablagebox unter dem Boden sowie das Trennnetz sind
dabei noch längst nicht alles.
In der Topvariante im Preis
enthalten, für die mittlere Ausstattung gegen einen sich lohnenden Aufpreis
erhältlich, für die Basisvariante aber leider nicht verfügbar,
ist das tolle, weil clevere Gepäckordnungssystem. Zwei seitlich angebrachte
Aluschienen, eine flexibel verschiebbare Teleskopstange sowie Gurte ermöglichen
eine bestmögliche Fixierung und verhindern ein Umherrutschen des Ladeguts. |
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Komfort/Fahrwerk/Bremsen Nicht
nur das Design wurde mit Hinblick auf den europäischen Geschmack
konzipiert, auch die Fahrwerksabstimmung folgte diesen Anforderungen.
So ist dieses, basierend auf
einer Einzelradaufhängung rundum, McPherson-Federbeinen vorn und
Multilenkern hinten, sowohl angenehm dynamisch als auch ausgewogen komfortabel.
Womit die Ingenieure einen Kompromiss sowie eine Abstimmung gefunden haben, die
sowohl dem Familienvater als auch dem Vertreter gefallen wird.
Hierauf wunderbar abgestimmt,
ist die präzise und elektrisch unterstütze Servolenkung. Nicht fehlen
dürfen selbstverständlich die diversen elektronischen Helferlein und
Assistenten die im Falle des Hyundai i40 ihre Vernetzung im fahrdynamischen
Stabilitätsmanagement VSM finden. So auch das elektronische Stabilitätsprogramm
ESP, das uns in sehr schnell gefahrenen Kurven souverän und sicher auf Kurs
hält.
Dass wir auch bei Not- bzw.
Vollbremsungen nicht ins Schleudern oder von der Fahrbahn abkommen, dafür
sorgt nen das ABS inklusive elektronischer Bremskraftverteilung, der
Bremsassistent und die Cornering Brake Control, kurz CBC.
Die damit verbundene
Bremsanlage zeigt sich dabei auch im alltäglichen Verkehr von iIhrer zuverlässigen
Seite und sprach bereits auf leichten Tritt spontan an. |
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Motor/Getriebe Im
Vergleich zu manch einem Mitbewerber fällt das Motorenangebot zunächst
etwas "übersichtlich" aus, dennoch bietet die Palette mit einem
1,6 Liter Benziner und einem neuen 2,0 Liter großen Ottomotor sowie die im
Rahmen unserer Präsentation gefahrenen Dieselaggregate dem Kunden die nötige
Auswahl. Zudem stellt Hyundai auch dem i40 die Start-Stop-Automatik ISG, die
sogenannten "blue"-Varianten zur Seite. Des weiteren werden die
Koreaner im Laufe der nächsten Monate einen 160 PS starken Diesel
nachlegen.
Doch konzentrieren wir uns zunächst
auf die 1,7-Liter-Diesel, die in den Leistungsstufen 116 PS und 136 PS verfügbar
sind. Wenn der Leistungsunterschied auch zunächst nicht viel erscheint, so
dürfte es für den ein oder anderen durchaus entscheidend sein. So
rechnen die Verantwortlichen bereits im Vorfeld damit, dass die 15 kW stärkere
Motorisierungen mehr Anklang finden wird.
Beim Spurt aus dem Stand auf
100 km/h schlägt der momentane Topdiesel, den kleineren mit 10,6 zu 12,9
Sekunden. Mit 330 Nm schöpft der größere Diesel aus 70 Nm mehr
Drehmoment, was sich hier natürlich spürbar bemerkbar macht. Die
Differenz in punkto Höchstgeschwindigkeit fällt mit 10
Stundenkilometer schon nicht mehr ganz so deutlich aus, so zieht der schwächere
CRDi bis Tempo 190 und die stärkere Version bis Tempo 200.
Noch einen erheblichen Schritt
näher rücken die beiden Motoren in Sachen Verbrauch. Mit lediglich 0,1
Liter, liegt die 136 PS-Version über dem Mixverbrauch von 4,6 Liter des
kleineren Aggregates mit 85 kW. Der kleine Selbstzünder stößt
dabei 122 g/km CO2 gegenüber den geringfügig höheren 124 g des stärkeren
Pendants aus.
Die blue-Variante minimiert
diesen um weitere 0,2 bzw. 0,3 Liter und unterschreitet in der 116 PS-Variante
mit einem Gramm auch die 120 g/km-Grenze. Ob dies jedoch den Aufpreis von 400,-
Euro rechtfertigt, bleibt jedem selbst überlassen.
Noch ein Wort zu der tadellos
funktionierenden Start-Stop-Automatik, diese zeigt im Bordcomputer die tatsächlich
gestoppte Standzeit an, ein Detail, das beim Ampelstopp für eine nette
Abwechslung sorgt.
Wer anstatt des angenehm und
exakt zu schaltenden Sechsgang-Getriebes der Automatik das Schalten überlassen
möchte, kann die gegen Aufpreis und in Verbindung mit dem stärkeren
Diesel tun. Dass die Sechsgang-Automatik inklusive Sportmodus und Schaltwippen
die Fahrleistungen minimiert und zudem einen Mehrverbrauch mit sich bringt,
sollte jedoch klar sein. In Zahlen ausgedrückt heißt das 5,6 Liter im
Durchschnitt auf 100 Kilometer und einen CO2-Ausstoß von 149 g/km.
Wer sich nach diesem
Datenvergleich immer noch nicht ganz sicher ist, welchen der beiden Motoren er
nun bevorzugt, sollte vielleicht auch berücksichtigen, dass die schwächere
Variante nur für die Basisausstattung Comfort sowie die nächst höhere,
genannt Style, verfügbar ist und die 100 kW-Ausführung dagegen nicht für
die Einstiegsversion erhältlich, dafür aber mit der Topvariante
Premium kombinierbar ist. |
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Sicherheit Das
Sicherheitsniveau des i40 stellt die derzeitige Spitze des Hyundai-Angebotes
dar. Wenn in der Regel auch nicht serienmäßig, so stellt Hyundai dem
Kombi diverse Sicherheitsattribute zur Seite.
Angefangen beim adaptivem
Fahrlicht AFLS, das zu jeder Zeit für bestmögliche Ausleuchtung sorgt,
dem Spurhalte-Assistenten (Lane Keeping Assist System) der ein ungewolltes
verlassen der Fahrbahn verhindern soll, über die Reifendruckkontrolle TPMS
bis hin zum Smart Parking Assist System, der Ihnen sowohl beim Erkennen einer
passenden Parklücke wie auch dem darauf folgenden Rangieren tatkräftig
zur Seite steht.
Des weiteren ist die Anzahl der
serienmäßigen Airbags, u. a. dem Knieairbag, mit den Seitenairbags für
die Passagiere im Fond auf bis zu neun Luftkissen erweiterbar. |
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Ausstattung/Kosten Früher
galt Hyundai als "Billigheimer", nicht nur beim Preis. Heute überzeugen
die Koreaner mit vorbildlicher Qualität und bewahren sich aber dennoch ein
faires und attraktives Preis-/Leistungs-Verhältnis.
Ein genauer Blick in die
Preisliste verrät, dass Hyundai mit 23.390,- Euro für den
1,6-Liter-Benziner, der in der Basisausstattung Comfort bereits mit so einigem
aufwartet, nicht nur den günstigsten Einstieg bietet, sondern
ausstattungsbereinigt enorme Geldvorteile bereithält. So sind
Preisunterschiede gerade zum deutschen Platzhirsch aus Wolfsburg von bis zu fünftausend
Euro (und mehr) keine Seltenheit.
Erreichen wir in der Preisliste
den Posten der Sonderausstattungen, fallen uns nicht nur Einzelpositionen wie
ein beheizbares Lenkrad, das Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera
oder das elektrische Glas-Schiebedach ins Auge. Etliche einzelne Attribute sind
zudem in attraktiv geschnürte Pakete gepackt und das zu ebenfalls sehr
fairen Preisen.
Speziell für den i40 Kombi
mit dem Hyundai den Gewerbekunden locken möchte, bieten sie sehr
interessante Business-Pakete an.
Ohne Aufpreis und stets dabei,
das Fünf-Jahres-Garantie-Paket. Dieses umfasst nicht nur die anfallenden
Wartungsarbeiten, sondern eine Garantie auf das gesamte Fahrzeug sowie 12 Jahre
Garantie gegen Durchrostung und das ohne Kilometerbegrenzung und 60 Monate auf
die Lackierung.
Das ebenfalls darin enthaltene
Hyundai Mobilitätsversprechen garantiert sofortige Hilfe bei einer Panne
und verlängert sich bei regelmäßiger Wartung jeweils um ein
weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren sowie einer Laufleistung
von maximal 200.000 Kilometer.
Wir sind der Meinung, die von
Hyundai geplanten 8.000 Einheiten für das kommende Jahr sind absolut tief
gestapelt. Denn das Potenzial für ganz große Verkaufszahlen hat der
neue i40 Kombi in jedem Fall.
| (Stand: Sept.
2011) |
AL |
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Technische Daten
| Hubraum |
1.685 cm³ |
| Zylinderzahl |
4 |
| Ventile |
16 |
| kW/PS - U/min |
100/136/4.000 |
| Nm bei U/min |
330/2.000 - 2.500 |
| Abgasnorm |
Euro 5 |
| CO2-Ausstoß |
129 g/km |
| Kraftstoffart |
Diesel |
| Tankvolumen |
70 Liter |
| Verbrauch innerorts |
5,5 Liter |
| Verbrauch außerorts |
4,3 Liter |
| Verbrauch Mix |
4,7 Liter |
| Reichweite |
1.480 km |
| Höchstgeschwindigkeit |
200 km/h |
| Sprint 0 - 100 km/h |
10,6 Sekunden |
| Länge |
4.770 mm |
| Breite |
1.815 mm |
| Höhe |
1.470 mm |
| Radstand |
2.770 mm |
| Wendekreis |
10,94 m |
| Kofferraumvolumen |
553 - 1.719 Liter |
| Leergewicht inkl. 75 kg Fahrer |
1.570 - 1.723 kg |
| Zul. Gesamt-Gewicht |
2.120 kg |
| Zuladung |
397 - 550 kg |
| Dachlast |
100 kg |
| Anhänger ungebremst |
700 kg |
| Anhänger gebremst |
1.800 kg | |
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